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Keine Naturkatastrophe, das bin ich!

Zur Person:

Am 15 Juli 1971 erblicke ich, trotz heftigster Gegenwehr meinerseits, in Merseburg das triste Licht dieser Welt. Nach diesem sehr spannendem Moment in der Weltgeschichte verbrachte ich einige Zeit damit meine Motorik von "Kriechen" auf "Laufen" umzustellen. Auch verfeinerte ich meine Aussprache von "Ahhhhhh" zu "Mama". Danach vertrödelte ich meine kostbare Zeit (das wußte ich damals leider noch nicht), damit in Kindergärten die Erzieherinnen zu ärgern und den Sandkasten umzuwühlen. Bis mich am 1. September 1978 ein schrecklicher Alptraum einholte: SCHULE ! Zwar versuchten meine Eltern mir diesen grausamen Schritt mit mehreren Kilogramm Süßigkeiten, gut getarnt in einer Zuckertüte, zu versüssen. Aber leider hielt dieses Trostpflaster keine 10 Jahre. 10 Jahre wurde nun versucht in meinen Kopf so merkwürdige Dinge wie "Mathematik", "Physik" oder "Chemie" einzutrichtern. Ein Unternehmen das eigentlich schon von vorn herein zum scheitern verurteilt war! Aber wie man einen Hund dressieren kann, so gelang dieser Versuch wohl auch bei mir (Pawlov hätte seine helle Freude an mir!). Immerhin schnitt ich in den Prüfungen ganz gut ab. Nach dem sich ein weiteres Kapitel über meine dunkle Vergangenheit geschlossen hatte, stand nun die Frage im Raum: "Was mache ich nun?". Da mein Vater bei der "Deutschen Reichsbahn" arbeitete, und Parteivorsitzender als Beruf abgelehnt wurde, entschloss ich mich bei diesem wilden Haufen mitzumachen. Und zwar als "Triebfahrzeugschlossser mit Spezialisierung Triebfahrzeugführer". In der Umgangssprache als "Lokführer" bekannt. 2 Jahre später hatte ich dann meinen Facharbeiterbrief in der Tasche, in einem Moment als man den Zaun um unser kleines Land entfernte. Tja und nun arbeite ich für die "bösen Kapitalisten" als Lokführer bei der "Deutschen Bahn AG", hoffentlich noch recht lange. :-)

Kleiner Nachtrag:

Das “lange” währte bis zum August 2002, dann meinte mein Arbeitgeber keine Verwendung mehr für mich zu haben. Also wurden alle sieben Sachen in den Fiat geworfen und das neue Reiseziel hieß München HBF. :-)

Bringen wir doch mal etwas Kultur in die Bayernlande. :-)

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